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Als 20
000. Patient an der Herz-Lungen-Maschine Von
Karl
Heinz Bleß
Vier Wochen war es her, dass der
74-jährige am offenen Herzen operiert worden war, als er seine
Sachen
in Bad Lauterberg packte. Bei einem chirurgischen Eingriff hatte er
eine künstliche Herzklappe und einen Bypass erhalten, wie er
erzählte. Der rüstige Rentner war vorher sonst in guter
körperlicher Kondition, nur eben das Herz machte Schwierigkeiten.
Bei einer Operation am offenen Herzen darf das Herz nicht schlagen,
weil die pulsierende Bewegung das Annähen der Herzklappe im Herzen
nur schwer möglich machen würde. Deshalb übernimmt
während der Operation die Herz-Lungen-Maschine die Aufgabe von
Herz und Lunge. Das Blut wird in einem gleichmäßigen Strom
durch den Kreislauf gepumpt. Erst wenn das Herz wieder verschlossen
ist, darf es wieder schlagen. Solche Herzoperationen sind inzwischen zur Routine geworden. Eine Woche war Hubert Wilde nach dem Eingriff noch im Braunschweiger Klinikum, dann kam er in die medizinische Abteilung der Kirchberg-Klinik. Eine Woche später ging die Rehabilitation los. Langsam wurde das Training gesteigert, die Belastung des Körpers erhöht. Hubert Wilde staunte selbst, wie schnell er sich erholte. „Ich fühle mich wieder fit,
morgen geht es nach Hause“, berichtete er fast schon euphorisch. Obwohl
er sich in der Bad Lauterberger Reha-Klinik sehr gut aufgehoben und
wohl fühlte, freute er sich doch, wieder nach Peine zu kommen.
„Die Wege rund um die Klinik kenne ich auch schon. Und zu Hause zu
sein, ist doch etwas anderes“, sagte er in einem Gespräch.
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