
Auf
der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover ist „Zukunft Gesundheit“
ein Schwerpunktthema. So sind beispielsweise die Themen Arbeitswelt und
Gesundheit sowie Gesundheit und soziale Gerechtigkeit im Themenpark
zu finden. Größere Möglichkeiten der Medizin, mehr Reichtum
und Wissen, aber nur mehr Gesundheit für Menschen in den reichen Ländern?
Damit setzt sich Szenograf Toyo Ito auseinander.
Im
Global
House stellt die Berliner Firma Mediport Kardiotechnik GmbH ihre
Entwicklung eines vollimplantierbaren Kunstherzens vor. Wer dringend
ein anderes Herz benötigt, für den aber gerade kein passendes
Spenderherz zur Verfügung steht, für den könnte ein künstliches
Herz eine Zwischenlösung sein. Das Herz hat die Größe eines
Flachmanns und ist damit um ein drittel kleiner als vergleichbare Produkte,
ist vollimplantierbar und wird von Batterien gespeist, teilt das Unternehmen
mit. Bisher waren Patienten bei den Kunstherzen der ersten Generation durch
Schläuche und Kabel mit einer großen schweren Maschine auf einem
Wagen angeschlossen. Durch diese neue Generation eines Kunstherzens erwarten
Forscher eine große Erleichterung und mehr Bewegungsfreiheit für
die Betroffenen. Sie hoffen, das Kunstherz bis zum nächsten Jahr marktreif
zu haben. Eine weitere Hoffnung: Manchmal erholt sich das geschwächte
Herz durch die maschinelle Entlastung so gut, dass eine Transplantation
nicht mehr notwendig ist.