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Methoden
zur Rauchentwöhnung
Schlusspunktmethode:
Man hört schlagartig auf zu rauchen, geht von seiner
täglichen Zigarettenanzahl sofort auf Null. Egal, ob spontan aus
dem Bauch heraus, oder an einem ausgewählten Tag X, auf den man
sich innerlich vorbereitet.
Reduktionsmethode:
Die Anzahl der Zigaretten wird schrittweise heruntergeschraubt, bis man
zuletzt auf Null ist. Währenddessen sind die Gedanken keineswegs
frei vom Rauchen. Aber man beginnt umzulernen und der Körper kann
langsam entgiften, wie ja auch manche Medikamente herunterdosiert und
„ausgeschlichen“ werden. Entwickeln Sie Ihr persönliches
Reduktionsschema: Wie viele? Wann? Wie verteilt? In welchem Zeitabstand
oder zu welchen Gelegenheiten? Zugeteilte Ration, die alle werden darf,
aber reichen muss? Oder strenger kontrolliert per Strichliste?
Nikotinersatztherapie:
Die Nikotineinnahme wird verändert. Es gibt Pflaster, Kaugummi,
Nasenspray und Inhaler. Für Herzpatienten sollte das aber nicht
die Methode erster Wahl sein. Wenn, dann nur in Absprache mit dem Arzt
und nach seinem verordneten Anwendungsschema. Keinesfalls
zusätzlich rauchen! Vorteil dieser Methode ist die
Möglichkeit zum Verlernen des Rauchverhaltens, der Rituale mit den
Händen und dem Mund und das Gedankenkreisen um die Zigarette.
Zusätzlich kann der Körper während der Herunterdosierung
des Nikotins von allen übrigen Zigarettenschadstoffen entgiften.
Akupunktur:
Wird zum Teil von niedergelassenen Therapeuten oder stationären
Einrichtungen angeboten. Wer in unserem Hause die Ohr-Akupunktur kennen
gelernt hat, weiß, dass Akupunktur nicht nur eine Glaubenssache
ist. Es gibt eine objektive Wirkung – aber Patienten berichten von
weniger Reizbarkeit und Weniger-daran-denken-müssen. Das
anfallartige Rauchverlangen kommt milder, seltener und ist leichter zu
überwinden. In Einzelfällen schmeckt die Zigarette nicht mehr.
Hypnose:
Ebenfalls bei manchen wirksam, angeboten von einigen niedergelassenen
Therapeuten oder stationären Einrichtungen.
Medikamentöse Entwöhnungshilfen:
Beispielsweise Zyban, welches nach gegenwärtiger Einschätzung
wegen der möglichen Nebenwirkungen nur nach ärztlicher
Absprache und Verschreibung genommen werden sollte. Weitere chemische
Entwöhnungshilfen bis hin zur Impfung werden erforscht.
Bücher als Ratgeber:
Erstaunlicherweise tragen Ratgeber aus der Buchhandlung viel zum Erfolg
auf dem Weg zum Nichtrauchen bei. Nur ein Buch soll stellvertretend
genannt werden: Allen Carr, „Endlich
Nichtraucher!“
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