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Gegen
Schweinegrippe impfen lassen
Auch wenn es in Bad Lauterberg noch keinen Verdachtsfall
für die neue Grippe, die man allgemein als Schweinegrippe
bezeichnet, gibt, hat die Kirchberg-Klinik vorgesorgt. Besonders
aufmerksam sind Ärztinnen und Ärzte, aber auch die Schwestern
und Pfleger, wenn ein Patient hohes Fieber bekommt – das Hauptanzeichen
für eine Grippe. Sollte ein Verdachtsfall auftreten, wird der
Patient oder die Patientin von den anderen getrennt und zügig
untersucht, um den Verdacht auf Grippe zu erhärten oder Entwarnung
zu geben. Noch gibt es keinen Impfstoff für die Schweinegrippe, die zwar viele Schlagzeilen macht, aber unter Medizinern als eine nicht besonders dramatisch verlaufende Krankheit gilt. Trotzdem ist sie ernst zu nehmen. Gerade Herzpatienten und Marcumar-Anwender sollten sich unbedingt impfen lassen, sobald der Impfstoff verfügbar ist. Das wird voraussichtlich im Oktober oder November der Fall sein. Was ist zu tun, wenn die Grippe auftritt, bevor es den Impfstoff gibt? Die Kirchberg-Klinik hat sich mit dem Virostatikum Tamiflu bevorratet, einem Vermehrungshemmer für Viren. Dieses Medikament kann den Verlauf der Grippe abschwächen. Es ist aber nicht ratsam, dieses Medikament vorsorglich einzunehmen, weil es dann, wenn es wirklich gebraucht wird, kaum noch wirkt. Der Körper hat sich an das Medikament „gewöhnt“, ist also resistent gegen den Wirkstoff geworden. Die Mitarbeiterinnen der Kirchberg-Klinik werden sich impfen lassen, sobald das Serum verfügbar ist, damit Schwestern, Pfleger und Ärzte nicht zu Überträgern des Virus werden können. Solange wird großer Wert auf die Basishygiene gelegt. Patienten sollten so oft wie möglich ihre Hände waschen und auf Sauberkeit achten. Dann ist schon viel für die Vorsorge getan.
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